Login erforderlich Um dieses Video schauen zu können, musst Du eingeloggt sein.

JOHNNY DEPP – Arbeit mit dem Jungpferd an der Longe, kommentiert von Dr. Birgit Schock

Aufnahme vom 27.03.2024

Wir sehen hier den Junghengst Johnny Depp, ein 3-jähriges Warmblut mit bester Abstammung. Er kam vor 4 Wochen frisch von der Hengstweide. Hier trägt er Kappzaum und Trense mit Zügeln, damit er sich an das Eigengewicht der Zügel gewöhnt. Ein Longenführer, der konsequent am Platz bleibt, und ein Peitschenführer, der das Pferd im Tempo hält, begleiten ihn. Zu Beginn wird er an einen kleinen Zirkel gewöhnt, damit er beim Anreiten den kleinen Radius schon kennt. Das Pferd darf in der Haltung gehen, die es selbst einnimmt, der Peitschenführer bestimmt Tempo und Gangart. Er hält seine Balance durch natürliche Außenstellung, der Rücken geht dabei auf und ab und die Lendenwirbel rotieren. Hätte er jetzt schon Hilfszügel, könnte er sich nicht natürlich ausbalancieren und es käme bereits zu Muskelverspannungen. Das wäre an diesem Punkt schon der Start eines Reha-Pferdes. Die Wendung an der Longe mobilisiert die Schultern. Die Mobilisation der Hinterhand auf der Volte dient als Vorbereitung auf das Reiten, ebenso das Übertreten an der Bande entlang. Hierbei wird das Pferd körperlich gekräftigt und somit auf das Tragen des Reiters vorbereitet. Auch der Sattel wird mit großer Selbstverständlichkeit aufgelegt und der Hengst darf danach selbstverständlich bocken. Seine kurzen Bewegungen zeigen die Aktivität seiner Knie, was später unerlässlich ist, um Versammlung aufzubauen.

Diese Arbeit wird aufgrund ihrer Integrität und Authentizität veröffentlicht.

Recording from 27.03.2024

Here we see the young stallion Johnny Depp, a 3-year-old Warmblood with excellent lineage. He came fresh from the stallion pasture 4 weeks ago. Here, he is wearing a cavesson and bridle with reins, so he can get used to the weight of the reins. He is accompanied by a lunge leader who stays consistently in place and a whip handler who keeps the horse at the correct pace. At the beginning, he is accustomed to a small circle so that he already knows the small radius when being ridden. The horse is allowed to go in the posture it naturally assumes, while the whip handler determines the pace and gait. He maintains his balance through natural outward positioning; the back moves up and down, and the lumbar vertebrae rotate. If he had auxiliary reins now, he wouldn’t be able to balance himself naturally, which would already lead to muscle tension. At this point, this would already mark the start of a rehabilitation horse. The turn on the lunge mobilizes the shoulders. The mobilization of the hindquarters on the volte serves as preparation for riding, as does crossing over along the fence. In doing so, the horse is physically strengthened and thus prepared to carry the rider. The saddle is also placed with great ease, and the stallion is, of course, allowed to buck afterward. His short movements show the activity of his knees, which is essential later for developing collection.

This work is published due to its integrity and authenticity.

 

PM