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RISKY BUSINESS – Trainingsvariation beim Krafttraining (DE/EN)

Aufnahme vom 10.09.2022

In der faszinierenden Trainingsstunde mit Christina Wunderlich und ihrem 15-jährigen Wallach Risky Business erleben wir ein beeindruckendes Spektrum anspruchsvoller Lektionen, die in kürzester Zeit präsentiert werden. Dieses beeindruckende Training ist nur möglich, weil das Pferd in allen relevanten Bereichen bestens vorbereitet ist.

Die Einheit beginnt mit einem geschlossenen Auftreten des Wallachs, was bereits eine offenbarend wirkende Lektion ist. Diese gelingt nur bei einem Pferd mit ausgeglichener Muskulatur. Vom Stand aus geht es nahtlos in die Piaffe über, gefolgt von rückwärtsgerichtetem Gehen und einem kontrollierten Schulterherein im Galopp. Alle diese Übungen erfordern und fördern die Beugung des Hankenbugs der Hinterhand. Das bedeutet, dass die großen Gelenke wie Hüftgelenk, Knie- und Sprunggelenk maximal gebeugt und geschmeidig gemacht werden.

Diese vorbereitenden Übungen, in Kombination mit Außengalopp und Rückwärtsrichten, dienen als Grundlage für die kommenden fliegenden Galoppwechsel. Damit diese elegant aus der Hinterhand heraus erfolgen und erfolgreich sein können, ist eine starke muskuläre Kraft in der Hinterhand unerlässlich. Diese Kraft wird nur durch die durchgeführten Übungen entwickelt.

Zusätzlich werden die Gelenke und die Rückenmuskulatur durch geschmeidige Übergänge zwischen Piaffe und Passage gestärkt und flexibler gemacht. Dank dieser gezielten Vorbereitung gelingen auch die anspruchsvollsten Galopp-Lektionen spielend leicht.

 

In this captivating training session with Christina Wunderlich and her 15-year-old gelding Risky Business, we witness an impressive array of challenging exercises presented in the shortest amount of time. This remarkable training is only possible because the horse is well-prepared in all relevant areas.

The session begins with the gelding standing in a closed posture, which in itself is a revealing lesson and can only be accomplished by a horse with balanced musculature. Seamless transitions follow, starting from a stand into the Piaffe, then progressing to backward movement and a controlled counter-shoulder-in at the canter. All of these exercises require and enhance the flexion of the hock joint in the hindquarters. This means that major joints such as the hip, knee, and hock are maximally flexed and made supple.

These preparatory exercises, combined with lateral canter work and backing up, serve as a foundation for the upcoming flying changes. To execute these changes elegantly and successfully from the hindquarters, a strong muscular power in the hindquarters is essential, a strength that can only be developed through the performed exercises.

Additionally, joints and back musculature are further strengthened and made more flexible through smooth transitions between Piaffe and Passage. Thanks to this targeted preparation, even the most challenging canter exercises are effortlessly achieved.

PM